Industrieverband Halbzeuge und
Konsumprodukte aus Kunststoff e.V.
Veranstaltungen Seminare Lebensmittelkonformität Mehrwegverpackungen und Konsumprodukten

Bedarfsgegenstände im LebensmittelkontaktLager und Transportsysteme Lebensmittelkonformität von Mehrwegverpackungen und Konsumprodukten

Seminar

23.01.2020, 10-15 Uhr, pro-K Veranstaltungszentrum, Städelstraße 10, 60596 Frankfurt

Gewusst wie - der richtige Umgang mit der Konformitätserklärung

Kunden fordern zu Recht die Durchführung der sogenannten Konformitätsarbeit zum Lebensmittelkontakt ein. Denn schließlich gibt es dazu gesetzliche Verpflichtungen nach der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 über „Materialien und Gegenstände aus Kunststoff, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen“, Aber wie funktioniert die Konformitätsarbeit? Die einschlägigen Verordnungen, von der Rahmenverordnung 1935/2004 über die erwähnte Verordnung 10/2011 bis zur Verordnung über die „Gute Herstellpraxis“ – GMP, Nr. 2023/2006 erlauben erhebliche Gestaltungsmöglichkeiten, die Kunststoffverarbeiter und Kunde schon bei der Vertragsprüfung einvernehmlich regeln sollten.

Welche Migrationsprüfungen sind beispielsweise bei Ablagen im Kühlschrank erforderlich? Und ganz wichtig die Frage: Wer trägt die Kosten der Migrationsprüfungen? Verarbeiter oder Kunde? Welche Rolle spielen die Überwachungsbehörden? Der Workshop soll die Wissenslücken der Verarbeiter beseitigen und allen Teilnehmern konkrete Hilfe bei der Bewältigung der Konformitätsarbeit vermitteln. Er richtet sich insbesondere an alle Vertriebsmitarbeiter, um die Kunden schon beim ersten Verkaufsgespräch in Sachen Lebensmittelkontakt kompetent beraten zu können. Ferner erfahren die Mitarbeiter der Abteilungen QS oder Produktsicherheit, wie sie die Konformitätserklärungen nach Anhang IV der Verordnung 10/2011 regelkonform erstellen.


Seminarinhalte

  • Erfahrungsaustausch der Teilnehmer mit den Vorschriften über Lebensmittelkontaktmaterialien
  • Einführung in das umfangreiche Regelwerk zum Lebensmittelkontakt
  • Beschränkungen und Unionsliste
  • Gesamtmigration, Spezifisches Migrationslimit, Migrationsprüfungen mit Hilfe von Simulanzien
  • Ausstellen von Konformitätserklärungen nach Anhang IV der PIM-Verordnung Nr. 10/2011/EU Leitlinien
  • Die Risikobewertung von Stoffen, die nicht in der Unionsliste aufgeführt sind
  • Gute Herstellpraxis und Delegieren von Migrationsarbeit
  • Wie stellen wir die Einhaltung des Art. 3 der Rahmenverordnung für Nichtkunststoffe sicher?

Zu Beginn, zwischen den Vortragsblöcken und zum Abschluss besteht genügend Raum für die Diskussion.


Referent

Dipl.-Ing. Hans-Georg Hock

  • Entwicklungsingenieur bei BASF AG
  • Betriebsleiter Informationssysteme BASF Willstätt
  • Projektingenieur bei EWvK – JV BASF, Bayer, Hoechst
  • Spartenleiter Transportverpackungen bei Schütz Werke
  • Spartenleiter IBC bei Roth Werke, Vice President Roth USA

Seit April 2001 Sachverständiger Kunststoffe, Gefahrstoffe, REACH/CLP, Biozide und Lebensmittelkontakt, Interner Auditor Gute Herstellpraxis GMP, Umsetzung der Regeln der Verordnung (EG) Nr. 2023/2006.



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Rabatt:

Bei Buchung eines Moduls - 25 % Rabatt ab dem 2. Teilnehmer aus dem gleichen Unternehmen.

Stornogebühren:

  • Bis zu 10 Tage vor Seminarbeginn – keine Stornogebühr.
  • Bis zu 5 Tage vor Seminarbeginn – 25 % der Teilnahmegebühr.
  • Bis zu 1 Tag vor Seminarbeginn – 100 % der Teilnahmegebühr.
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