Industrieverband langlebige Kunststoffprodukte und Mehrwegsysteme e. V.
Aktuelles Fluorpolymere und PFAS: Interview Kunststoffe zu ECHA-Verbotsverfahren

Fluoropolymergruppe Fluorpolymere und PFAS: Interview Kunststoffe zu ECHA-Verbotsverfahren

Geht es nach der Europäischen Chemikalienagentur, droht in Kürze ein Bann auf alle Per- und Polyfluoralkylsubstanzen, kurz PFAS, von dem auch die 38 Fluorpolymere betroffen wären. pro-K setzt sich in einem Interview dafür ein, dass die Hochleistungskunststoffe aus dem Verfahren herausgenommen werden.

12.04.2023, Frankfurt a.M.
"Fluorpolymere müssen raus aus dem Verbot", sagt Ralf Olsen in der April 2023-Ausgabe der Kunststoffe. C) Carl Hanser Verlag

Generell gilt für Fluorpolymere, dass sie die OECD-Kritierien von "Polymers of low concern" erfüllen und in zahlreichen Industrieanwendungen kaum bis gar nicht zu ersetzen sind. Ob Medizintechnik, Halbleiterindustrie, Wasserstoffgewinnung oder 5G-Technologie - überall braucht es die leistungsfähigen und flexiblen Tausendsassa.

Ralf Olsen, Hauptgeschäftsführer pro-K Industrieverband, informiert im Gespräch mit der Redaktion des Branchenorgans Kunststoffe über die Folgen eines möglichen Verbots von Fluorpolymeren. Zudem geht er darauf ein, weshalb Fluorkunststoffe seines Erachtens nicht zur PFAS-Klasse zählen.

Kunststoffe-Interview

pro-K
Als Trägerverband des Gesamtverband der Kunststoffverarbeitenden Industrie e.V. (GKV) vertritt der pro-K Industrieverband langlebige Kunststoffprodukte und Mehrwegsysteme e.V. als Spitzenverband die Hersteller von Konsum- und Halbfertigprodukten aus Kunststoff gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Sven Weihe
Telefon +49 69 40 89 555 43
E-Mail: sven.weihe@pro-kunststoff.de

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