Industrieverband Pro-K

Fluoropolymergroup beginnt mit neuem Ringversuch

Frankfurt am Main, 14. September 2017. Die Fluoropolymergroup des pro-K Industrieverbandes für Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V. startet einen weiteren Ringversuch, bei dem alle Unternehmen der Fluorkunststoffbranche die Eigenprüfungen in ihren Laboren mit dem „Gesamtergebnis“ des Ringversuches vergleichen können. Im Rahmen des Ringversuches von pro-K werden die Härte Shore D und die Kugeldruckhärte von Fluorpolymeren ermittelt.

Bei dem Ringversuch werden insgesamt drei verschiedene Probenmaterialien durch eine Eigenprüfung in den verschiedenen Betriebslaboren untersucht und die Ergebnisse werden anschließend an den pro-K weitergegeben. Alle Teilnehmer des Ringversuches erhalten die statistisch ausgewerteten Ergebnisse und können diese mit ihren eigenen Resultaten abstimmen. Dadurch wird man sich dem Ziel einer Standardisierung der Prüfmethoden in der Fluorkunststoffverarbeitung weiter annähern.

An dem Ringversuch können alle Hersteller und Verarbeiter von Fluorkunststoffen teilnehmen. Die Verteilung der Prüfkörper an die einzelnen Teilnehmer und die Rückmeldung der Ergebnisse erfolgt über den pro-K. Somit bleibt die Anonymität gewahrt. Die Teilnehmer erhalten zur Durchführung der Prüfungen jeweils zwei Prüfscheiben der drei Werkstoffe PTFE virginal (ungefüllt), PTFE-Compound (25 % Kohle) und PTFE-Compound (60 % Bronze).

„Mit dem Ringversuch bieten wir Herstellern und Verarbeitern die Möglichkeit, ihre Qualitätssicherung zu überprüfen um dadurch auch für den Kunden Ergebnisse zu generieren, die unter einheitlichen Bedingungen ermittelt wurden,“ erklärt Dr. Michael Schlipf, Vorsitzender der Fluoropolymergroup. 

Unternehmen, die an dem Ringversuch teilnehmen möchten, melden sich bei pro-K, erhalten dann alle weiteren Informationen und werden in den Teilnehmerkreis aufgenommen: gabriele.koegler@pro-kunststoff.de, 069/27105-31       


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